Defibrillatorimplantation

Bei besonderen Herzrhythmusstörungen (Tachykardien der Herzkammern, Kammerflimmern, Kammerflattern) gibt es in manchen Fällen keine geeignete Möglichkeit der Vorbeugung, auch nicht mit Medikamenten. In bestimmten Fällen wird dann zur Vorbeugung einer erneuten lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung ein sogenannter implantierbarer Cardioverter Defibrillator (ICD) eingebaut. Diese Geräte sehen aus wie ein Herzschrittmacher, sind aber aufgrund des größeren Strombedarfes und der dazu erforderlichen Batterie etwas größer als ein Schrittmacher. Ein eingebauter Cardioverter-Defibrillator erkennt über eine Sonde in der Herzkammer gefährliche Herzrhythmusstörungen und beendet sie, wenn die Rhythmusstörung nicht von alleine aufhört. Diese Geräte werden im Marien-Hospital Marl in Zusammenarbeit mit der Klinik für Chirurgie (Chefarzt: Priv.-Doz. Dr. Klaus-Peter Riesener) eingebaut. Nach dem Einbau sind regelmäßige Kontrollen des Gerätes erforderlich.

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